Die Geschichte vom reichen Jüngling gehört zu den bekannten Begegnungen Jesu. Ein wohlhabender junger Mann kommt zu Jesus und möchte wissen, was er tun muss, um das ewige Leben zu haben. Jesus spricht mit ihm über die Gebote und fordert ihn schließlich auf, seinen Besitz zu verkaufen, den Armen zu geben und ihm nachzufolgen. Der Mann geht traurig davon, weil er sehr reich ist (Matthäus 19,16–22; Markus 10,17–22; Lukas 18,18–23).
Viele Christen sehnen sich nach Heilung und Befreiung und besuchen Konferenzen, lassen für sich beten und erleben auch Momente der Freiheit. Doch oft hält dieser Zustand nicht an. Warum ist das so? Die Bibel zeigt, dass wahre und dauerhafte Freiheit nicht nur durch äußere Gebete entsteht, sondern durch das Erkennen der eigenen Identität in Christus. Heilung beginnt dort, wo wir verstehen, was uns bereits gegeben ist.