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Was sagt die Bibel über Geld? Christen, Finanzen und unser Herz vor Gott Teil 2

Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast, lies ihn unbedingt zuerst. Denn dieser zweite Teil baut direkt darauf auf. Dieses Thema ist so groß, so tief und so vielschichtig, dass man es unmöglich in einem einzigen Blogbeitrag zusammenfassen kann. Zu viele Fragen. Zu viele Beobachtungen. Zu viele Erfahrungen. Und vor allem: zu viele Herzenshaltungen, die sichtbar werden, sobald es um Geld, Besitz, Wert und Geben geht.


Und genau darum soll es in diesem zweiten Teil gehen. Nicht einfach um Zahlen. Nicht einfach um Spenden. Nicht einfach um Reichtum oder Armut. Sondern um unser Herz. Denn Was sagt die Bibel über Geld? Christen, Finanzen und unser Herz vor Gott Teil 2 ist letztlich keine Frage nach Kontoständen, sondern nach Vertrauen, Hingabe, Großzügigkeit und der Motivation hinter unserem Geben


Offene Hände mit goldenen Weizenähren als Symbol für Großzügigkeit, Hingabe und das Geben des Besten für Gott und sein Reich

Geben wir Gott wirklich das Beste?

Vor einiger Zeit hörte ich eine Predigt, die mich tief getroffen hat. Ein Mann erzählte davon, wie ein Gebetshaus gebaut wurde. Menschen aus Gemeinden kamen auf ihn zu und sagten Dinge wie: „Ich habe noch ein altes Sofa.“„Wir haben eine Küche übrig.“„Ich habe mir gerade etwas Neues gekauft, vielleicht könnt ihr das Alte gebrauchen.“ Und versteh mich nicht falsch: Es ist nicht böse, Dinge weiterzugeben. Es ist nicht falsch, etwas zu verschenken. Es ist nicht falsch, praktisch zu helfen. Aber die Frage ist: Was steckt dahinter?


Denn dieser Mann sagte etwas, das mich lange beschäftigt hat: Er wollte keine „Reste“.

Das klingt vielleicht hart. Aber als ich darüber nachdachte, verstand ich plötzlich etwas.

Wie baute Gott seinen Tempel? Nicht mit dem Übriggebliebenen. Nicht mit dem, was niemand mehr wollte. Nicht mit den Dingen, die man sowieso entsorgen würde. Der Tempel wurde mit Gold gebaut. Mit kostbaren Stoffen. Mit feinster Handwerkskunst. Mit Schönheit. Mit Hingabe. Mit Opferbereitschaft. Mit den besten Materialien. Die Menschen brachten freiwillig das Kostbarste, was sie hatten. Warum? Weil wahre Hingabe immer etwas kostet.


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Kain und Abel zeigen ein Herzproblem

Sofort muss ich an Kain und Abel denken. Zwei Brüder. Zwei Opfer. Zwei Herzen. Oft lesen wir diese Geschichte schnell und fragen uns: Warum nahm Gott das Opfer von Abel an, aber das von Kain nicht? Doch wenn man genauer hinsieht, erkennt man einen entscheidenden Unterschied. Abel brachte das Erstgeborene und das Beste seiner Herde. Kain brachte einfach „etwas“ von seiner Ernte.


Das Problem war nicht die Art des Opfers. Das Problem war das Herz dahinter.

Nach dem Sündenfall sehen wir bereits in der ersten Familie Zerbruch, Neid und Konkurrenz. Der erste Mord geschieht zwischen Brüdern. Und Gott sagt zu Kain, dass das Blut seines Bruders zum Himmel schreit (1. Mose 4). Warum wurde Kain neidisch? Weil Gott das Herz sah. Und genau das ist der Punkt: Gott schaut nicht nur darauf, dass wir geben. Er schaut darauf, wie und warum wir geben.


Geben wir aus Liebe oder aus Bequemlichkeit?

Das ist eine Frage, die mich wirklich beschäftigt. Geben wir manchmal einfach Dinge weg, die wir selbst nicht mehr brauchen? Dinge, die uns nichts kosten? Dinge, die wir sowieso ersetzen wollten? Und nennen wir das dann „Opfer“?


Dabei zeigt uns die Bibel immer wieder: Ein Opfer kostet etwas. David sagte einmal, dass er Gott nichts opfern möchte, was ihn selbst nichts kostet (2. Samuel 24,24). Was für ein starker Satz. Denn genau dort beginnt echte Großzügigkeit. Nicht nur dort, wo wir etwas loswerden. Sondern dort, wo unser Herz beteiligt ist.


Warme Kirchenatmosphäre mit Licht und goldenen Details als Sinnbild für Gottes Herrlichkeit, Schönheit und Wertschätzung im Haus Gottes

Warum darf Gemeinde nicht schön sein?

Das ist eine Frage, die ich mir oft stelle. Vor allem, wenn ich Freikirchen mit alten Kirchen vergleiche. Ich komme ursprünglich aus der katholischen Kirche. Und unabhängig von theologischen Fragen fällt eines auf: Viele alte Kirchen wurden mit unglaublicher Schönheit gebaut. Hohe Decken. Kunst. Licht. Details. Wertigkeit. Atmosphäre.


Und heute? Oft wirkt Gemeinde fast so, als müsste Schönheit vermieden werden. Als wäre Schönheit automatisch oberflächlich. Als wäre Einfachheit automatisch geistlicher. Als wäre Qualität verdächtig. Doch ehrlich:

Ich glaube nicht, dass Schönheit Gott widerspricht. Ich glaube, Schönheit offenbart etwas von Gott.

Denn Gott selbst ist kreativ. Er erschuf Farben. Natur. Musik. Gold. Edelsteine. Herrlichkeit. Majestät. Die Bibel beschreibt den Himmel nicht grau und lieblos. Sondern voller Schönheit, Licht und Herrlichkeit.


Schönheit repräsentiert Gottes Wesen

Genau deshalb heißt mein Shop BibelSchönheit. Nicht weil es um Oberflächlichkeit geht. Sondern weil Schönheit etwas ausdrückt. Schönheit bewegt Herzen. Schönheit öffnet Menschen. Schönheit kann Heilung bringen. Schönheit kann Würde sichtbar machen. Schönheit kann die Herrlichkeit Gottes widerspiegeln. Und ich glaube, wir haben das manchmal verloren.


Denn oft wird unter Christen sofort misstrauisch reagiert, wenn etwas hochwertig, ästhetisch oder schön gestaltet ist. Doch warum eigentlich? Warum denken wir manchmal, Gott würde sich nur in Armut, Einfachheit und Mangel zeigen? Der Tempel Gottes war voller Schönheit. Die Gegenwart Gottes war voller Herrlichkeit. Und Herrlichkeit ist nichts anderes als sichtbar gewordene Schönheit Gottes.


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Die Herrlichkeit Gottes ist der Sauerstoff des Himmels

Dieser Gedanke bewegt mich tief: Die Herrlichkeit Gottes ist wie der Sauerstoff des Himmels. So wie wir hier auf der Erde Luft zum Atmen brauchen, ist die Herrlichkeit Gottes die Atmosphäre des Himmels. Seine Gegenwart. Seine Schönheit. Seine Liebe. Seine Reinheit. Seine Fülle. Und genau deshalb glaube ich, dass Schönheit niemals nebensächlich ist. Denn Schönheit weist auf den Schöpfer hin.


Das Problem ist nicht Geld. Das Problem ist unser Herz.

Am Ende komme ich immer wieder zu diesem Punkt zurück: Es geht nicht zuerst um Geld. Es geht um unser Herz. Warum geben wir? Warum halten wir fest? Warum vergleichen wir?Warum beneiden wir? Warum haben wir Angst? Warum denken wir so oft in Mangel? Denn Jesus sprach nie einfach nur über Geld. Er sprach über Vertrauen. Vertraue ich Gott wirklich?Oder vertraue ich meinem Besitz? Meiner Kontrolle? Meiner Sicherheit? Meinem Konto?


Und gleichzeitig dürfen wir lernen:Großzügigkeit bedeutet nicht nur Geld. Großzügigkeit bedeutet:


  • Ehre

  • Unterstützung

  • Wertschätzung

  • Freude für andere

  • Dienen

  • Mittragen

  • Fördern

  • Ermutigen


Und vielleicht müssen wir als Christen neu lernen, einander wirklich zu feiern statt uns gegenseitig zu beobachten. Denn Gottes Reich funktioniert nicht durch Konkurrenz. Sondern durch Liebe.


Du bist gesegnet.

Deine Elena

Blogbeitrag: Was sagt die Bibel über Geld? Christen, Finanzen und unser Herz vor Gott Teil 2

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