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Christen, Selbstständigkeit und Geld: Was die Bibel wirklich über Erfolg, Wachstum und Unternehmertum sagt

Falls du Teil 1 und Teil 2 noch nicht gelesen hast, lies sie unbedingt zuerst. Denn dieser dritte Teil baut direkt darauf auf. In den ersten beiden Teilen ging es viel um Mangeldenken, Großzügigkeit, Neid, Geben und die Frage, warum Geld unter Christen oft ein so schwieriges Thema ist. Und heute möchte ich noch tiefer gehen. Denn ich glaube, viele Christen haben nicht nur Angst vor Geld. Viele Christen haben Angst vor Erfolg.


Christen, Selbstständigkeit und Geld: Was die Bibel wirklich über Erfolg, Wachstum und Unternehmertum sagt ist deshalb ein Thema, über das wir ehrlich sprechen müssen. Denn Wachstum, Investition, Verantwortung und Unternehmertum werden unter Christen oft kritisch betrachtet, obwohl die Bibel an vielen Stellen etwas ganz anderes zeigt.


Warum haben Christen Angst vor Erfolg?

Das klingt vielleicht hart. Aber ich beobachte das seit Jahren. Sobald jemand sichtbar wird. Sobald jemand wächst. Sobald jemand ein erfolgreiches Unternehmen aufbaut. Sobald Geld da ist. Sobald Reichweite da ist. Sobald Qualität sichtbar wird. Kommt oft Misstrauen.


„Der meint sich bestimmt wichtig.“„Das ist doch viel zu kommerziell.“„Warum kostet das so viel?“„Braucht man das wirklich?“„Jesus war doch arm.“ Und manchmal steckt dahinter etwas Tieferes: Neid. Vergleich. Unsicherheit. Oder ein falsches Verständnis davon, was Erfolg überhaupt bedeutet. Zum Thema Erfolg habe ich einen Blogbeitrag geschrieben.


Erfolg ist nicht automatisch etwas Böses. Erfolg bedeutet nicht automatisch Stolz. Nicht automatisch Gier. Nicht automatisch Oberflächlichkeit. Erfolg kann auch bedeuten:


  • Verantwortung

  • Fleiß

  • Hingabe

  • Treue

  • Opferbereitschaft

  • Ausdauer

  • Investition

  • Gehorsam gegenüber Gottes Ruf


Und genau darüber wird oft kaum gesprochen.


Gefüllter Korb mit goldenem Getreide als Symbol für Wachstum, Versorgung, Unternehmertum und Gottes Segen über treue Investition

Ein Erlebnis, das mir im Kopf geblieben ist

Vor einiger Zeit waren wir mit BibelSchönheit auf einer christlichen Freizeit als Aussteller. Jemand sagte dort zu meinem Mann: „Ihr müsst ja wirklich erfolgreich sein, wenn ihr euch so einen Stand leisten könnt. Das kostet doch total viel Geld.“ Und ja. Das stimmt.

Ein Unternehmen kostet Geld. Aber was viele Menschen nicht sehen:

Ein Unternehmen kostet nicht nur Geld. Es kostet dein Herz.

Es kostet: Zeit. Kraft. Schlaf. Risiko. Mut. Hingabe. Verzicht. Verantwortung. Viele sehen das Endergebnis. Aber nicht den Weg dorthin.


Warum viele Unternehmen nicht wachsen

Ich sage das ganz ehrlich: In den letzten 13 Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich viele Menschen kennengelernt, die unglaublich talentiert waren. Menschen mit Begabung. Menschen mit Ideen. Menschen mit Potenzial. Und trotzdem sind viele ihrer Unternehmen gescheitert. Nicht weil sie untalentiert waren. Sondern weil sie Angst hatten zu investieren.

Sie wollten Wachstum ohne Risiko. Erfolg ohne Opfer. Frucht ohne Saat. Aber so funktioniert weder Business noch Gottes Reich.

Viele investieren nicht:


  • weil sie Angst haben, Geld zu verlieren

  • weil sie Sicherheit brauchen

  • weil sie immer alles kontrollieren wollen

  • weil sie keinen langfristigen Blick haben

  • weil sie sofort Ergebnisse sehen wollen

  • weil sie Mangeldenken haben

  • weil sie sich selbst klein halten

  • weil sie Angst haben zu scheitern


Und ich glaube, genau dort blockieren sich viele selbst.


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Wie BibelSchönheit entstanden ist

Ich möchte hier wirklich ehrlich sein. BibelSchönheit ist nicht einfach „plötzlich groß geworden“. Alles begann mit einer Investition. Mit Erspartem. Mit dem Geld, das zuvor durch die Arbeit als Fotografin verdient wurde.


Als das erste Buch entstand, musste ich investieren. Bücher kosten Geld. Design kostet Geld. Produktion kostet Geld. Material kostet Geld. Und auch meine Fotografie wuchs nur, weil ich investierte. Ich kaufte gute Objektive. Gute Kameras. Gute Ausrüstung, weil Qualität einen Unterschied macht. Und ja, das bedeutete manchmal: weniger Urlaub. weniger Luxus. weniger spontane Ausgaben. Aber ich hatte eine Vision.


Vision verändert den Umgang mit Geld

Viele Menschen sehen nur das Geld, das ausgegeben wird. Aber sie sehen nicht die Vision dahinter. Wenn Gott dir etwas zeigt, kostet es oft zuerst dich selbst.

Gott gibt eine Vision. Aber wir müssen Schritte gehen.

Und genau das ist Glaube. Hebräer 11 beschreibt Glauben als Vertrauen auf das, was man noch nicht sieht. Das bedeutet: Du investierst, bevor du Ergebnisse siehst. Du gehst los, bevor du Sicherheit hast. Du säst, bevor Frucht sichtbar wird. Genau so entstand BibelSchönheit – aus einer Vision, die mit Hingabe, Vertrauen und vielen Investitionen Schritt für Schritt wachsen durfte.


Reifer Weizen in einem rustikalen Korb als Sinnbild für Ernte, Fleiß, Glauben und Frucht im Reich Gottes und christlichem Business

Reich Gottes bedeutet nicht klein denken

Ich glaube wirklich: Viele Christen denken viel zu klein. Nicht aus Demut. Sondern aus Angst.

Doch Gottes Reich war noch nie klein gedacht. Jesus sprach von Multiplikation, von Frucht, die wächst und sich vermehrt. Der Vater denkt in Generationen, und genau diese Perspektive bewegt auch mein Herz.


Meine Vision war nie, einfach „ein bisschen zu verkaufen“. Mein Herz schlägt dafür, dass Menschen Jesus begegnen, ihre wahre Identität in ihm entdecken und die Schönheit Gottes erkennen. Und ja: Ich wünsche mir auch, dass Menschen durch BibelSchönheit Arbeit bekommen. Dass Familien versorgt werden. Dass Arbeitsplätze entstehen. Dass die nächste Generation weiterbauen kann. Warum sollten Christen keine großen Visionen haben dürfen?


Geld ist ein Werkzeug, kein Feind

Viele Christen behandeln Geld fast wie etwas Unreines. Aber Geld ist nicht böse. Die Bibel sagt nicht: „Geld ist die Wurzel allen Übels.“ Sie sagt: Die Liebe zum Geld ist die Wurzel vieler Arten von Bösem (1. Timotheus 6,10). Das ist ein riesiger Unterschied. Denn Geld ist zuerst einmal nur ein Werkzeug.

Mit Geld kann man zerstören, aber man kann damit auch bauen, versorgen, segnen, helfen, Menschen dienen, Arbeitsplätze schaffen und Mission ermöglichen. Die Frage ist nie nur:„Wie viel Geld hast du?“ Die wichtigere Frage ist:„Was macht Geld mit deinem Herzen?“


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Wenn wir Jesus anschauen, sehen wir keinen Geiz, keine Angst und keine Kontrolle. Wir sehen einen Retter, der großzügig lebte und Zeit, Liebe, Heilung, Aufmerksamkeit, Vergebung und Würde verschenkte.


Und selbst dort, wo verschwenderische Liebe sichtbar wurde, verteidigte Jesus sie. Als die Frau das kostbare Öl über ihm ausgoss, regten sich andere auf über die „Verschwendung“. Doch Jesus ehrte ihre Hingabe (Markus 14). Warum? Weil Liebe nicht ständig rechnet.


Vielleicht müssen wir neu lernen zu säen

Vielleicht haben viele Christen verlernt zu investieren. Nicht nur finanziell. Sondern mit ihrem ganzen Herzen. Denn alles, was wächst, braucht zuerst eine Saat.

Eine Vision ohne Hingabe bleibt nur ein Gedanke. Ein Unternehmen ohne Investition bleibt stehen. Ein Dienst ohne Opferbereitschaft wird kaum Frucht tragen.

Und vielleicht ruft Gott manche Menschen genau jetzt dazu auf, mutiger zu werden. Nicht getrieben von Stolz, Geldliebe oder Leichtsinn, sondern getragen von Glauben und Vertrauen.


Du bist gesegnet,

deine Elena

Blogbeitrag: Christen, Selbstständigkeit und Geld: Was die Bibel wirklich über Erfolg, Wachstum und Unternehmertum sagt




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